07.01.2011 Die Vorgeschichte
Seit einigen Tagen schrieb Miriam mit einem bisher unbekanntem jungen Mann im Chatt. Sie hatten sich für diesen Tag in einer Discothek verabredet. Miriam fand den Unbekannten sehr interessant und freute sich auf das Treffen. Das einzige, was sie von dem jungen Mann wusste, dass er Pascal heisst und 21 Jahre alt ist. Von einem Foto wusste sie, wie Pascal aussieht, außerdem hatte sie ihn ein paar Tage zuvor schon in der Stadt gesehen und war total von ihm begeistert. Mit zwei Freundinen machte Miriam sich also auf dem Weg zur Disco. Sie setzten sich an die Theke und bestellten sich Vodka-RedBull. Miriam hielt die ganze Zeit ausschau nach Pascal. Erst dachte sie, er würde gar nicht mehr auftauchen, sie schaute nach rechts und da stand er. Sofort lief sie zu ihm hin. Von beiden kam ein kurzer ´´Hallo´´, als sie sich auch schon leidenschaftlich am küssen waren. Sie verbrachten den ganzen Abend miteinander. Die Freundinnen hatte Miriam schon fast vergessen, meldete sich dann doch zwischendurch bei ihnen, damit sie sich keine Sorgen machten. Miriam war super glücklich und hoffte, dass Pascal es ernst meint und er sie bald besuchen kommen würde. Nach ein paar Tagen verabredeten sich die beiden wieder. Diesesmal trafen sie sich bei Pascal zu Hause und machten sich einen gemütlichen Nachmittag. Mit Freunden gingen die zwei frisch verliebten ins Kino. Natürlich schlief Miriam nicht sofort bei ihrem neuen Freund und fuhr, nachdem Kinobesuch mit ihren Freundinnen, nach Hause, dachte Pascal.
10.01.2011 Der Unfall
Also machten sich die Mädels auf dem Weg zum Auto und fuhren erst einmal an einem Schnellimbiss vorbei und machten sich dann auf dem Weg nach Hause. Die Mädchen waren alle gut drauf und Miriam war überglücklich, da sie gerade einen wunderschönen Tag mit ihrem Pascal verbracht hatte. Während der ganzen Fahrt, schrieb Miriam mit ihrem Schatz. Richtung Isselburg bogen sie in eine Seitenstrasse rein, da der Weg der kürzeste nach Hause war. In diesem Monat lag noch sehr viel Schnee und das Wetter spielte so verrückt, sodass der ganze Boden gefroren war. Der Weg bestand also aus ´´Eisschollen``, Schlaglöchern und vielen kleinen Kurven, außerdem standen links und rechts Bäume. In einer ´´S-Kurve´´, glitt der Wagen von der Fahrbahn und schoß gegen einen Baum.
10.01.2011 Das Erwachen
Die 21 jährige Fahrerin Tanja war bei Bewusstsein und drehte sich zu ihrer 17 jährigen Beifahrerin Lisa um. Diese hing blutüberströmt im Autositz. Sie blickte weiter um sich herum und sah Miriam hinter dem Beifahrersitz im Gurt hängen, die ebenfalls blutüberströmt war. Sie schrie die beiden an, um eine Reaktion von den Beiden zurück zu bekommen, aber niemand gab ihr eine Antwort. Hilflos und voller Ansgt stieg Tanja aus dem Wagen und rannte los um hilfe zu holen. Da es schon nach 22 Uhr war und es nur eine Seitenstrasse war, fand Tanja zuerst niemandem der ihr helfen könnte, als ihr plötzlich ein Wagen entgegen kam. Sie hielt den Wagen an und zeigte dem Fahrer die Unfallsstelle. Dieser ging sofort zu lisa und Miriam und versuchte die beiden verletzten Mädchen wach zu bekommen, während dessen rief Tanja die Polizei an. Miriam kam wieder zu sich, drückte dem Helfer, namens Tom, ihr Handy in die Hand und baht ihn, ihr die SMS vorzulesen, die sie gerade bekommen hatte. Tom nahm ihr das Handy aus der Hand und steckte es in seine Tasche. Langsam aber sicher bemerkte Miriam, was eigentlich geschehen war. Sie wurde hysterisch und versuchte den Beifahrersitz nach vorne zu drücken, was ihr nicht gelang, da Lisa in diesem saß. Tom versuchte verzweifelt Miriam zu beruhigen, damit sie Lisa nicht weiter durchschüttelte. Diese saß noch immer ohne Lebenszeichen im Wagen. Endlich traf die Feuerwehr ein. Sie brachten Tanja in ein nahe gelegenes Krankenhaus, Lisa wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Ausland geflogen und Miriam kam in ein weiteres nahe gelegenes Krankenhaus. Von den drei Mädchen kamen zwei auf die Intensivstation.
10.01.2011 Die Verwandten und Bekannten werden benachrichtigt
Während die Mädchen untersucht und in Krankenhäuser gebracht wurden, bekamen die Eltern der Mädchen die Nachricht, dass ihre Töchter einen Autounfall hatten. Pascal bekam von Miriams Eltern bescheid und er war, wie die Eltern auch, geschockt. Alle bekamen fast jeden Tag Besuch. Die einen mussten kürzer, die anderen mussten länger im Krankenhaus bleiben. Als Miriam im Krankenhaus richtig zu sich kam, sah sie ihrer Eltern vor ihrem Bett stehen. Obwohl sie sich an die letzten Stunden nicht erinnern konnte und sie noch sehr schwach war, wusste sie genau was passiert war....
Diese ist eine wahre Geschichte
Miriam bin ich. Ich entschuldige mich schonmal für rechtschreib und satzbaufehlern, aber seit dem Unfall fällt mir das schreiben schwer. Trotzdem wollte ich es hier von meinem Herzen los werden, da mich dieses erleichtert.Ich habe durch den Unfall Kopfverletzungen erlitten, habe deswegen manche Dinge aus meinem Leben vergessen, kann mir jetzt noch nicht alles merken, habe schreib und sprachstörungen die sich aber schon ziemlich verbessert haben.Ausserdem habe ich Probleme mit dem sehen, ich habe eine Brille bekommen, werde aber wahrscheinlich bald operriert.
Nachdem ich im Krankenhaus war bekam ich eine Reha verschrieben. Der Unfall war im Januar und heute und die nächsten Wochen bin ich noch krankgeschrieben. Ich habe damals leidenschaftlich gerne Fussball gespielt, was ich seit dem Unfall nicht mehr machen kann. Meine Ausbildung musste ich wegen gesundheitlichen Gründen abbrechen und auch tanzen darf ich immer noch nicht. Zum Glück habe ich meine Freunde, meinen jetzigen verlobten Freund (Tom) der nach alledem bei mir geblieben ist und meine Familie. ´´Tanja´´, ´´Lisa´´ und ich ´´Miriam´´ sind immer noch so gut befreundet wie vorher, wenn nicht sogar noch besser.
Ich habe durch den Unfall gelernt, dass das Leben viel schneller zuende sein kann als man denkt. Hätte ich zwanzig Minuten länger in der Kälte gelegen, wäre ich gestorben. Auch meine Freundin ´´Lisa´´ musste zurück geholt werden.
Ich habe wegen dem Unfall genau zwei mal geweint, was meine Freunde nicht verstehen, dass mich das so kühl lässt. Aber ich denke, ja es ist passiert, man kann nichts mehr ändern. Jetzt muss ich das beste daraus machen. Ich bin wirklich froh, dass ich das alles von meinem Herzen schreiben konnte.Ich überlege schon, ob ich nicht weiter von dem Schicksal schreiben werde, da es noch so viel zu erzählen gibt und ich würde euch bitten, mir ein feedback zu geben und etwas davon zu hören, ob ihr mehr lesen wollt oder nicht.
Liebe grüße ´´Miriam´´


liebe miriam es gefällt mir sehrgut wie mutig und wie tapfer
du dir dein schicksal von der seele schreibst. prima, dass tom weiter zu dir hält. schreibe wie es weiter geht, ich wünsche dir alles gute hee,hee,hhe, dies schrieb dir heinz)
greenwelt.de netzallkosmonaut und kommandant der netzallraumstation
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Hallo Miriam,
es ist gewiss nicht einfach, einen solchen Unfall zu verarbeiten. Es sind wenige, die sich trauen, darüber zu berichten. Ich kann mir vorstellen, dass es Dir weiterhilft über alles zu schreiben, um damit besser zurecht zu kommen.
Mache Dir keine Sorgen über irgendwelche Schreibfehler. Diejenigen, die Deine Geschichten lesen, werden diese nicht beachten, genau so wenig, wie ich es gemacht habe....
Es sind nicht wenige, die diese Seite besuchen. Wir hatten in diesem Monat 11.067 Besucher auf www.geschichten-kostenlos.de und viele werden Deine Geschichte noch lesen. Ich glaube nicht, dass es sie stören wird, wenn Du einige Fehler machst, denn es ist menschlich und wir bewerten nicht die deutsche Sprache.
Herzliche Grüße
Axel Lechtenbörger
Hallo Axel / Herr Lechtenbörger
Das muntert mich wirklich sehr auf, solch positiven feedback zu bekommen =) ich danke ihnen recht herzlich dafür =)
liebe grüße