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Hausarrest

"Du hast Hausarrest", hörte ich meine Mutter zu meinen quengelnden Bruder  sagen. Dann zappelte mein Bruder die Treppe hoch. Das hörte man vor allem auch. Ich saß in meinen Zimmer und bekam nur jedes zweite Wort mit. Plötzlich schlug die Tür auf, ich erschrak heftig,  legte mein Handy  auf den Zimmerboden. Und drehte mich langsam um. Es hätte ja auch ein aggressives Tier sein können, was die Tür schwungvollen öffnete. Das angebliche Tier, was ich an der Tür erblickte, war mein Bruder. "Bitte klopfen!" Sagte ich ruhig, so als ob ich ihn zähmen wollte. Ruckartig schloss er die Tür. Paff!!! Das schallte. Dann hämmerte er vor die Tür, so als ob montierte Regentropfen eindringen  wollen. Wieder riss mein Bruder die Tür auf. Ich sprang auf:"Was willst du?" "Ich habe Hausarrest." "Na und, ist nicht mein Problem." "Doch das ist dein Problem. Und jetzt kommen wir zur Frage, was hättest du lieber, das Haus brennt oder ich schmeiße alles im Haus weg sodass es leer ist." "Das machst du eh' nicht." Sagte ich "und wie schon gesagt, es ist nicht mein Problem. Tschüss!" Leise schloss ich vor seiner Nase die Tür und schloss ab, öffnete dass Fenster, damit frische Luft ins Zimmer kam. Mit einem Auge schaute ich auf das Handy mit dem anderen nach draußen. Draußen war mein Bruder!!! Gerade kletterte er an zusammengebundenen Decken und Bettbezügen aus dem Fenster ins Freie. Unsere Zimmer wahren in Etage 2, also kurz vor dem Dachgeschoss. "Stop!" Brüllte ich aus dem Zimmer und rannte zu dem Zimmer meiner Bruders. Abgeschlossen!!! Sein Zimmer war wirklich abgeschlossen. "Ich rufe die Feuerwehr!" Schrie ich" Nein,geht schon!" Schrie mein Bruder zurück und beeilte sich. Meine Mutter stand an der Zimmertür, voher hatte ich sie gar nicht bemerkt." Wieso veranstaltest du denn so ein Geschrei ?" "Weil du mal aus dem Fenster schauen solltest, da klettert mein Bruder aus dem Fenster." Meine Mutter schaute aus dem Fenster:"Da ist doch nichts." Sie ging weg. Ich schaute aus dem Zimmer. Nichts!!! Mein Bruder, das Deckenseil, alles weg. Sofort rannte ich zu seinen Zimmer. Und klopfte. Vielleicht hätte sich mein Bruder umentschieden und wäre wieder in seinem Zimmer. Nichts!!! Stille!!! Mein Bruder war weg. Meine Eltern hätten das eh' nicht  geglaubt. Also musste ich meinen Bruder alleine finden, bevor die Polizei ihn findet. Ich  war drausßen. Der Stoff von den Decken war übersichtlich auf der Straße verteilt, ich hob die Decken auf und stopfte sie in eine Tüte, die ich von zuhause mitnahm. Die Stoffdecken führten mich zu einer Brücke, wo ein Kanal drunter her ging, dann hörten sie auf. Ich ging einfach weiter, doch nirgends war mein Bruder. Ich markierte die Brücke mit einen Textmarker. Später saß ich am Tisch und aß zu Abend. Das Thema in der Tischrunde  war, wo ist mein Bruder? Hinterher 9 Uhr abends war meine Zubettgehzeit. Ich konnte gut einschlafen, weil endlich Stille im Haus war. Eine Minute später riss jemand meine Tür auf. Ein Mörder?  Ich plumpsteaus dem Bett und kullerte unter mein  Bett. Stille!!! Plötzlich:" Die Party war toll!" Krach!!! Meine Tür fiel zu. Ich kroch unter dem Bett hervor und befühlte die Zimmertür. Ein Riss zog sich durch die Mitte der Tür. Am nächsten Morgen rannte ich zum Zimmer meines Bruders. Ich klopfte. War das nur ein Traum? In einem unerwarteten Moment flog die Tür beiseite, mein Bruder stand im Zimmer." Du bist echt", stellte ich fest." Wieso warst du nicht Zuhause und wieso hast du mich aus dem Schlaf gerissen?" "Wie schon gesagt, die Party war toll." Er drängte sich überlegen an mir vorbei. Ich ging hinterher. "Stop",sagte ich , er blieb stehen." Die Aktion war lebendes gefährlich und auf welcher Party warst du?" "Auf der Geburtstagsparty von Julius, der Rest geht dich nichts an." Am Frühstückstisch wurde er ebenfalls ausgefragt. Und diesmal hatte er Hausarrest und all die Schlüssel wurden versteckt ich kannte das Versteck, er nicht.

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