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Chaos mit den Elstern

Heute am Frühstückstisch hatte mein Vater die Idee, nähmlich dass wir zum Erdbeerfeld fahren. Meine Mutter, mein Bruder und ich freuten uns und willigten ein. So hoholten wir aus dem Dachboden unsere staubigen Erdbeerkörbchen. Und unsere Rucksäcke. Fortpackten wir Proveant ein, darunter waren Kräcker, Äpfel und Wurstbrötchen. Dann Zogen wir uns um und standen kurz danach vor unserem hellgrünen Auto."Essen können wir bei dem nächst kommenden Schnellimbiss." Meinte mein Vater. Nun führen wir los. Nach etwa einer Viertelstunde standen wir vor einem Imbiss, wir gingen rein. Drinnen war es schön ausgestattet, wir saßen in so einer Art Sitzschale und und über uns hing eine rotgoldene Laterne, auf dem Tisch wahren jeweils vier Speisekarten zu sehen. Wir nahmen uns alle eine und schauten rein. Als wir unsere Getränke und unser Essen ausgesucht hatten, drückte  mein Vater auf einem Knopf, der sich am Rand des Tisches befand. "Wofür ist der Knopf da?" Fragte mein Bruder. Mein Vater antwortete:"Wegen des Knopfes wissen die Kellner, wann wir unsere Essen und unsere Getränke ausgesucht haben und können uns dann fragen was wir bestellt haben." Ein Kellner mit einem Jackett Kahm lächelnd auf uns zu und schrieb sich auf was wir haben wollten. Wir aßen und danach fuhren wir zum Erdbeerfeld. Eine Frau mit einem strengen Zopf grüßte uns lächelnd. Sie saß an der Kasse. Wir gaben ihr das Geld und pflückten die Erdbeeren. Plötzlich rief mein Bruder uns zu:"Seht mal Geld!" Wir kamen zu ihm und  in seiner Hand befand sich ein dreckiges Portemonnaie mit Geld." Gehen wir damit erstmal zur Erdbeerkasse und zeigen es der Kassiererin ," Sprach mein Vater."Nein!" Giftete mein Bruder ihn an." Alles was ich finde, gehört mir." "Aber das nicht." Griff meine Mutter ein, nahm ihn an der Hand und zerrte ihn zur Kassiererin. Als wir dann vor der Kasse standen, meinte die Kassiererin, dass wir zur Polizei gehen sollten da diese nur zehn Minuten vom Erdbeerfeld entfernt ist. Also gingen wir los und im Fundbüro gaben wir dass Portemonnaie ab. Wir sollten uns in ein Sprechzimmer setzen. An einem Pult stand ein Bürostuhl und an der Wand vier normale schwarze Stühle. Dann kam ein Mann mit einer Brille und blonden kurzen Haaren ins Sprechzimmer. Wir sollten unsere Namen nennen. Dann sagte mein Vater, wo es gefunden wurde. Der Mannhohlte eine Lupe aus seiner Schreibtischschublade und öffnete das Portemonnaie. Im Nachhinein fiel uns auf, dass er Handschuhe trug und damit im Portemonnaie rumwühlte." Fünf, zehn, fünfzehn...," flüsterte der Mann vor sich hin. Eine Elster setze sich auf die Fensterbank und flog ins Fenster. Der Mann hielt das Portemonnaie in der Hand und da  kam die Elster angeflogen, riss es ihm aus der Hand, flog im Sprechzimmer ein paar Runden und dann aus dem Fenster." Verdammt!" Fluchte der Mann und hohlte ein Funkgerät aus seiner Blusentasche:"Achtung, Achtung, diebische Elster mit Portemonnaie unterwegs, ich wiederhole..." Wir wurden aus der Tür ins Freie geschoben. Ein Polizist mit einer Kamera, einer mit einem Stock und noch viele weitere Polizisten rannten wie Affen an uns vorbei zu einem Baum, dort brüllten sie und schüttelten den Baum. Die Elster flog zu einem anderen Baum und dann in ein Gebüsch. Alle Polizisten rannten ins Gebüsch und schrien:"Au, das war mein Fuß!" Von weiten sah man , dass die Elster schon längst gemächlich aus dem Busch flog während die Polizisten sich überrumpelten. Das Portemonnaie befand sich immer noch in ihrem Schnabel. Sie flog in ein Nest, dort pickte sie den Knopf des ledernden Portemonnaie ab. Der Knopf schimmerte golden in der Sonne. Sie öffnete das Portemonnaie und kippte es aus. Strahlende Münzen flogen ins Nest. In der Zwischenzeit haben sichschon die verwirrten Polizisten befreit." Wo ist die Elster hin?",hörte man fragen. Die Polizisten blickten sich um, bis einer den hohen Baum mit der Elster erblickte, rief er den anderen irgendetwas zu und wiederum  kam eine Horde Polizisten mit einer Leiter aus der Tür. Sie stellten die Leiter and den Baum. Währenddessen war die Elster ganz abgelenkt von den schimmernden Münzen. Das leere Portemonnaie warf sie einem Polizisten auf dem Kopf, der Gerade die Leiter hielt. Schnell ließ er los und hob das Portemonnaie auf. Die Gruppe fiel mit der Leiter ein wenig in die seitliche Richtung nach rechts. "Oje!", ertönte es und  mit einem Rums fiel die Leiter wieder in den vorgesehenen Stand zurück. Die Elster schaute zur Leiter und zwitscherte, es hörte sich an wie Gelächter und plötzlich wurde es ganz laut. Ein ganzer Schwarm Elstern flogen zum Nest und setzen sich auf den unstabilen Ast. Dadurch geriet der Ast in Schwingungen und die Münzen und Scheine flogen im Hohen Bogen auf den Boden. Diesmal ließen alle Polizisten los und mit viel Gebrüll rannten sie zu den Münzen. Die Leiter fiel mit einem lautem Geräusch auf den Boden, aber das war jetzt egal. Wir sollten uns schon mal in das Sprechzimmer setzen für unseren Finderlohn. Dann trat wieder der blonde Mann mit der Brille ein. Und mein Vater erhielt fünf Euro Finderlohn. Mein Bruder und ich bekamen zwei Lollis. Danach durften wir nach Hause gehen. Bald durften wir herausfinden wer das Portemonnaie verloren hatte.

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