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1. Versuch (Franziska und Myron)

Franziska und Myron sind Personen aus meiner Geschichte.
Hier ein Ausschnitt:
 
<Dieses Mal wird alles anders, vieles wird besser sein.>, war ein Gedankengang den Franziska in letzter Zeit immer hatte. Auch als sie sich fertig machte. Myron wartete unten im Wohnzimmer, und kam ihr entgegen, als er hörte, dass seine Freundin die Treppen runter lief. „Ich hab dir deinen Punsch gemacht. Er steht in der Küche.“
„Vielen Dank!“, sagte sie mit Freude, gab ihm einen Kuss und ging zu ihrem Getränk.
In Wasser aufgelöstes Magnesium trank Franziska gegen Krämpfe. Sie kam mit dem Glas zu ihm.
„Und, was machst du?“
„Ich schaue in Klotze.“
Sie trank ihren Punsch aus, den weißen Rest, der sich nicht aufgelöst hatte, lies sie im Glas und gab dieses ihrem Liebsten wieder.
„Also ich dreh jetzt meine Runden.“
„Heute ohne Musik?“
„Nein.“, zögerte sie. „Ich brauch Musik dazu.“
 
Der Pferdeschwanz, begann zu schwingen. <Franzis, Du bist heute nicht in Bestform.>, dachte sie nach der Ersten Runde. Wenn jemand sie fragen würde, über was sie nachdenk, beim Joggen, da könnte Franziska keine Antwort geben. Würde sie jemand fragen welche Lieder sie gehört hatte, dann könnte sie, nahezu alle aufzählen. Bei einer Zeitspanne von einer Stunde, in der man sich, viel mehr als nur ein bisschen sich Bewegt, hörte sie etliche Musikstücke.
    Franziska fühlte sich unwohl, besser gesagt gereizt, und verlangsamte ihren Schritt, bis zum Stand. Zuerst war es oberflächliches kribbeln, kurz darauf ein Brennen. Sie öffnete den Reißverschluss ihrer Jacke, schlug sie nach außen um. Eine Ameise lief ihr über den rechten Arm. Als sie sie weg schnippen wollte, machte die Ameise einen Schlenker nach unten. Schneller wie zuvor tippelte sie am Unterarm entlang. Franziska sah unter ihre Achsel und schrie vor Entsetzen. Es war nicht eine Ameise, sondern unendlich viele, die über ihr T-Shirt rannten. Die Jacke zog sie aus, und legte sie ab. Jetzt versuchte sie die roten Ameisen von ihrem Körper zu schlagen. Vergebens, es wurden nicht weniger. Ihr Wimmern wurde lauter. Es brennte, und fühlte sich an, als würden die Insekten aus der Haut sprudeln. Es war jetzt unvermeidlich ihr T-Shirt auszuziehen. Franzis kratzte sich immer heftiger. Auf den Schultern, unter den Achseln und Taille. Ihr Wimmern wich den Hilfe-Schreien. <Oh, bitte. Es muss doch jemand da sein.> und <Woher kommen diese Biester?>, waren Gedanken die ihr durch den Kopf schossen. Jetzt versuchte sie sich mit dem Shirt zu wehren. <Moment mal!>, befahl sie sich. <Ich sehe jetzt nicht ein Fich.>
 
„Und plötzlich sah ich nicht eins, dieser kleinen Biester.“, war Franziska immer noch verblüfft. „Schon auf dem Heimweg spürte ich kein krabbel mehr.
„Zum Glück ist jetzt wieder alles in Ordnung.“, sagte Myron und küsste sie liebevoll.
 
 
Nachtschatten

3
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