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Lumin

Lumin

Lumin war sein Name, er flog durch den Weltraum und suchte für seine Rasse einen neuen Lebensraum. Der Planet auf dem sie jetzt lebten erwärmte sich stetig. Die Sonne,die bis jetzt für ein angenehmes Leben sorgte, plustete sich mehr und mehr auf und würde in kurzer Zeit alles Leben auf ihrem Planeten verbrennen.

So suchte Lumin und mit ihm noch vier weitere Kundschafter den Weltraum nach einer neuen Lebensquelle ab.Sein Raumgleiter war einigermaßen kompfortabel ausgestattet. Wenn er eine Ruhepause brauchte, stellte er den Autopiloten ein und der suchte dann für ihn den Raum ringsherum ab. Eine Kollision, mit einem Gegenstand der in ihrer Flugbahn lag, konnte der Autopilot auch ausweichen.So geisterte Lumin durch das Weltall und suchte eine neue Heimat für sein Volk.

Die Vorgaben waren auch nicht einfach, die Größe des Planeten war wichtig, sein gesamtes Volk brauchte Raum. Seine Rasse erwartete eine angenehme Wärme und natürlich auch Wasser. Das Wasser wird für die Pflanzkulturen gebraucht, die sein Volk schon seit ewigen Zeiten unter der Erdoberfläche anlegt.

Lumin selber, ca drei Meter groß, lag auf seinem Sitz, die drei Arme stützten seinen kräftigen Körper, der gemütlich in einer gepolsterten Mulde lag. So konnte man schon eine Zeit lang durch das All düsen.

Über den Transpoert von seinem Volk zur neuen Heimat machte er sich keine Sorgen. Das würde eine gewaltige Aufgabe für die Planer werden.Wieviele Raumschiffe werden wir brauchen um Geräte und Lebewesen  in die neue Heimat zu bringen. Auch Nahrungsmittel müssen am Anfang vor Ort sein, nein daran darf ich nicht Denken, das ist nicht meine Aufgabe und der Taster schlug an.

Die Reise hatte den Kundschafter in die Nähe unserer Erde gebracht. Der Taster hatte die Größe und das erwartete Klima richtig erkannt. Lumin sah auf den Skalen das die Temperatur schwankte, aber nicht Besorgnis erregend.

Auch Wasser war in großen Mengen vorhanden, der Boden war abwechselnd weich und hart und auch natürliche Höhlen waren vorhanden und boten sich für die Pflanzkulturen an.

Dann erkannte Lumin das es dort Unten Leben gab. In vielfältiger Form, wie er bald feststellte. Auch sah er Bewegung in der Luft, aber nicht so hoch wie er flog. Also keine Gefahr und wie er feststellte war sein Gleiter viel schneller.

Nun, die Vorgabe sah vor, falls auf dem zukünftigen Lebensraum Leben vorhanden war, wird es ausgelöscht. Das aber wird Aufgabe seiner Wissenschaftler werden. Lumin hatte keine Gewissensbisse.

Seine Kontakte mit der Heimat und seine gesendeten Daten bestätigten, das die Wahl gut war, er sollte weitere Daten sammeln und auch senden.

So kreiste er in großer Höhe um die Erde und träumte schon von einer tollen Zukunft, er fühlte sich schon als Held der für sein Volk eine Großtat begangen hat.

Wo werden wir dort Unten leben, in seinem Rücken drängelte auch schon der Nachwuchs. In einem kleinen Fortsatz am Hals wuchs sein Nachkomme heran. Hin und wieder auch mehrere Nachkommen.

Lumin lenkte den Gleiter auf die Nachtseite und landete auf einem kleinen Berg, das war natürlich gegen jede Anordnung, aber er fühlte sich total sicher und war in einer euphorische Stimmung. Die Luft war nach der früheren Messung atembar und so stieg er aus.

Es war angenehm warm, ein Vogel sang und nur ein leichter Wind wehte. Es war einfach schön hier, Lumin war glücklich.Überwältigt von seinen Gefühlen sendete er mit seinem Handgerät diese, seine Gefühle, in die Heimat. Ungeachtet dessen, was sein Verstoss nach sich ziehen würde, schritt Lumin seine neue Heimat ab.

Auf der Erde aber, war man auch nicht untätig, immer wieder tauchte im Radar ei leichter Blitz auf und war dann wieder weg. Nach einiger Zeit wurde klar, die Erde wurde umkreist, allerdings enorm schnell.

Dieser Reflex wurde mehr und mehr eingekreist und genauer lokalisiert.Die Erkenntnis kam schnell,viel zu weit weg von der Erde als das man dort in irgendeiner Form tätig werden könnte. Die Wissenschaftler stellten aber fest,das, was dort kreist, ist künstlich und kommt jetzt näher.

Lumin, der zu Fuss sein Erkundung voran trieb, näherte sich dem Wald. Betastete die Blätter und die Rinde von den Bäumen, er freute sich über die vielen Blüten und auch über die kleinen Lebewesen die er sah. Alle Großen waren natürlich geflüchtet als der Gleiter zur Landung ansetzte.So ein Leben gab es auf seinem Planeten nicht. Nun wollte er zurück zum Gleiter und trat in etwas Weiches, der Boden gab ein wenig nach. Im gleichen Moment umschwirrten Lumin viele Wespen und griffen an. Er hatte auf ihr Nest getreten. Sehr viele schmerzhafte Stiche peinigten seinen Körper und seine Bewegungen wurden schnell unkontrolliert. Dieses Gift kannte sein Körper nicht  und so setzte schnell der Tod ein. Viele kleine Wespen erledigten ein drei Meter großes Wesen. Lumin konnte keinen Notruf  absetzen und erreichte auch sein Fluggerät nicht mehr. Mit ihm starb auch sein zukünftiger Nachwuchs.

Auf der Erde verfolgte man das Signal und konnte so den ungefähren Ort ausmachen ,an dem das Objekt gelandet war.

Zuerst wurde das Fluggerät entdeckt und dann der Körper des unglückliche Piloten. Was für eine Aufregung,es gibt doch Außerirdische.

Was er wollte bekamen sie ja nicht mit.

Auf Lumins Heimatplaneten kamen keine Signale mehr an, auch nach einem Anruf kam keine Antwort. So wurde er als verschollen eingestuft und sein Fluggerät aus der Ferne zerstört.  Wird ein Kundschafter als veschollen gemeldet ist diese Region für alle Zukunft zu meiden.

Da hat die Erde, Dank der Wespen, Glück gehabt.

Kettberti

 

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