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Ein Gruß von Oma Linda

"Wo ziehen wir nochmal hin?",fragte mein Bruder wieder mal,als wir die Koffer ins Auto trugen. Mein Vater antwortete:"Nach Cape Charles in Virginia." Und bevor mein Bruder noch was sagen konnte,sagte meine Mutter:"Und jetzt hilf mal mit!" So um 3 Uhr waren wir fertig und führen los. Unsere Reise ging von West Virginia nach Cape Charles,das sollten 7 Stunden und 616,378752 Km Fahrt sein. Dann hatten wir vor, irgendwo auf der Strecke Halt zu machen. Nach 2 Stunden machten wir wirklich irgendwo Halt,um ein Picknick zu machen. Nun hatten wir 5 Stunden vor uns. Um 10 Uhr Abends kamen wir also letztendlich in Cape Charles an. Jubelnd sprang mein Bruder aus dem Auto und bewunderte unser neues Haus. Es war schön nah am Meer und sehr gastfreundlich ausgestattet. Unser Vater prophezeite uns,dass morgen der  Architekt und die Familie, die voher in dem Haus gewohnt hatte kommen werden,um uns das Haus zu präsentieren. Ich und mein Bruder sollten uns erstmal hinlegen,den Rest wollten wir am nächsten Tag erledigen. Als der nächste Tag anbrach,war es 7 Uhr morgens,meine Eltern schliefen,mein Bruder nicht. Er spielte auf seinem Computerspielgerät und brüllte:"Ja,ja,ja! Mach sie alle platt!!!" Verschlafen sagte ich:"Spiel leiser!" "Neee!," schrie mein frecher Bruder,"Ach so und im Briefkasten liegt ein Brief für dich,den habe ich mal nicht geöffnet." "Du lügst!" "Ja,ja,sage das ruhig." Und schon stand ich auf den Füßen und ging schnauzend aus dem Zimmer zum Briefkasten. Als ich den Briefkasten öffnete,befand sich dort wirklich ein weißer Brief. Ich ging mit dem Brief in unser Zimmer, um ihn in Ruhe zu lesen." Und hab ich gelogen?",begrüßte mich mein Bruder. Ich schaute ihn nur genervt an:"Ja was denn ich will ihn auch lesen!!!" "Dann darf ich für einen Monat deinen Computerspielgerät Spielstand verschlechtern." "Hallo?... Das ist online,auf keinen Fall". "Na dann" antwortete ich und ging in Richtung meines Bettes auf meiner Seite und auf seiner Seite war ein Holzschrank,Holzwände,ein Schreibtisch und ein Fenster in der Mitte von uns ein mittelgroßer Teppich. Ich setzte mich auf mein Bett,öffnete den Brief und las: Liebe Kinder und Eltern, Ihr hattet mich wahrscheinlich schon vergessen,aber ich  habe eine Zeitreise gemacht. Und irgendwie bin ich jetzt in einem  Sarg gefangen. Wie ich den Brief abschicken konnte? Es war recht schwierig,doch mit meiner Spange könnte ich ein Loch in den Sarggeckel kratzen,um dann den Brief in den Wind zu schicken und auf gut Glück hoffen,dass er in eurem Briefkasten landete. Im Internet könnt ihr über mich erfahren,ich bin nämlich,wie ihr wissen solltet,lange Zeit in einer Zeitschlaufe stecken geblieben und nicht gealtert. Von Oma Linda Für Familie Smith." Das ist ein Missverständnis,"sagte ich am Frühstückstisch. Mein Vater sagte:"Aber das ist der gleiche Schreibstil von der Oma meiner Oma Linda." Daraufhin sprach meine Mutter:" Woher kennst du den Schreibstil deiner Uhroma oder was auch immer?"." Meine Oma war Briefsammlerin und meine Uroma war die Brieffreundin sozusagen meiner Oma." "Das ist viel zu kompliziert!!!" Quengelte mein Bruder. Mein Vater ging in Richtung Tür:"So oder so rette ich meine Uroma." Natürlich wollte keiner aus der Familie ihn alleine lassen. Also gingen wir zum nächst liegenden Friedhof zu Lindas Grabstein. Woraus man hörte:"Au,au,au,Feuerwehr schnell herbei!!!" Wir schüttelten,kratzen und bohrten an den Grabstein. Mein Vater räusperte sich:"Hallo hier ist die Familie Smith!". Aus dem Sarg ertönte ein:"Ja,klar,höhlt mich hier raus und zeigt mir,wo die wahreFamilie Smith wohnt!!!" Ich und mein Bruder sollten Wache halten und unsere Eltern sollten den Sarg aufbohren" Bist du es mein Urenkel?". Mein Vater staunte:"Uroma,jetzt helfen wir dir erstmal hier raus." Hauruck!!! Und schon stand die Oma auf den Beinen. Mein Bruder jubellte:" Wir haben einen Geist ausgebuddelt oder eher einen Zombie? Gröhl,gröhl!" Die Oma schien nicht sehr verärgert zu sein und tätschelte ihm den Kopf. Als erstes wollten wir Shoppen gehen,weil ihre Kleider sehr dreckig,Lumpig und mysteriös aussahen. So richtig beachtete sie keiner oder Lobpreiste sie. Nur die Kleider,die So Lumpig waren,schienen den Leuten nicht zu gefallen. Als wir letztendlich in einem Kleidergeschäft waren,zeigten wir ihr,bevor sie auf schrille Ideen kam,topnormale Kleider. Von denen gefielen ihr auch einige. Sie nahm ein buntes Blumenkleid mit allerlei Glitzer,eine normale Jeans,einen Wollpulover mit Kragen und eine Bluse und letztendlich Unterwäsche. Natürlich nahm sie auch vieles mehr mit, was wir bezahlen mussten. Dann wollten wir ihr dass Geld für die Rente organisieren,doch in keiner Liste galt sie als noch lebende Person. In der Küche hörte man den Vater telephonieren:" Ja,dann lebt sie halt jetzt!" "Aber ihr Grabstein ist noch vorhanden, das würde mit ihrer Rente nicht so einfach klappen." "Bild sie als Obdachlos?" "Sozusagen ja, also sie hat keine Identität,also eher  als nicht vorhanden." "Linda steht aber genau jetzt in meinem Garten und gießt Blumen." "Es tut mir wirklich Leid,aber leider können wir keine Rente ihr beantragen." Tut,tut,tut hörte man aus dem Telefon ein Teilnehmer des Telefonates hat das Telefonat abgebrochen." Mit dieser Voraussetzung,dass Linda nicht existierte,konnte sie sozusagen  nicht in Rente gehen. Aber das war egal. Linda wollte schon immer so gerne einen Job haben und nicht als Star oder Zeitreisende arbeiten." Ich will Gärtnerin werden,"sagte Linda standhaft und das würde sie auch. Jeden Tag berichtete sie,wie schön es nur als Gärtnerin sei. Und ihre Freude machte auch uns Fröhlich.

 

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