Aufregender Besuch im Schloß
Oh, heute gehen wir auf ein Gartenfest im Schloß!
Nun stehe ich schon zum x-ten Male vor dem Spiegel und Probiere ein Kleid nach dem anderen an. Dafür habe ich meine Kleidertruhe herbei gezaubert, den Deckel aufgeschlagen und alle meine Kleider herausgeholt.
Mein Herr hat zwar noch kein Wort gesagt, dass ich mitgehen darf, doch ich gehe auf jeden Fall mit, sichtbar oder eben unsichtbar!
Außerdem werde ich meiner Freundin Cora im Schloß einen Besuch abstatten, die dort schon seit Generationen lebt und einfach zum Inventar gehört.
Sie hat schon dem Urgroßvater des jetzigen Schloßherrn das Leben versüßt und soll an seinem Herzinfarkt, der letztlich zu seinem Tode geführt hat, nicht ganz unschuldig gewesen sein.
Besonders in hohem Alter hat er es angeblich übertrieben, sich oft tagelang in sein Schlafzimmer eingesperrt um die von Cora aus allen Ländern der Welt mitgebrachten Techniken der Umarmung und Erfüllung seiner Sexträume auszuprobieren.
Niemand wusste wirklich, was hinter den geschlossenen Türen vor sich ging, doch die Dienstboten bekreuzigten sich immer, wenn sie vorbei gehen mußten. Die Geräusche, Musik und die Gerüche, die heraus drangen, waren ihnen nicht geheuer. Es war schon sündig genug, dass er einmal wöchentlich in einem Holztrog ein Vollbad nahm, aber da waren dann auch noch gurrende Laute einer Frau zu hören, und tiefe Töne die aus seiner Kehle klangen wie das Röhren der Hirsche aus dem nahen Walde. Nur hatte diese Frau noch nie jemand zu Gesicht bekommen.
Oh, ich werde mir Anregungen und Tips von Cora holen, werde mir Proben aus ihrer Kräuterküche mitnehmen und auch ein Tiegelchen voll mit jener Salbe erbetteln, die......... naja, genau die!
Vielleicht bleibe ich doch lieber unsichtbar? Wie sollte sonst mein Herr mein Outfit erklären, meine wallenden wilden Haare, mit den Glöckchen drin, die halboffene Bluse mit tiefen Einblicken auf meine wippenden Brüste mit den sich durchdrückenden Spitzen?
Außerdem lenke ich ihn vielleicht ab, wenn einer meiner Beine aus dem langen, weiten Rock seitlich hervor lugt?
Naja ein wenig werde ich ihn schon necken, werde mich hinter ihm stellen und eben diese Brüste fest an seinen Rücken pressen, so dass er meint, ich habe in seinen Smoking Löcher gebrannt.
Vielleicht zerre ich ihn auch in einem unbeobachteten Moment in die dunkle Bibliothek, auf das Ledersofa, das mir Cora gezeigt hat, und verstrubbele ihm da das Haar?
Er wird mich abwehren, sanft und halbherzig, wird sich aber dann nicht mehr wehren können, wenn ich auf ihm halb liege und halb sitze und seine Erregung immer mehr Besitz von ihm ergreift!
Wenn er dann flüsternd und zitternd meine zärtliche Berührungen geniesst, seine Hände flatternd und fordernd über meinen Körper gleiten, ist es vorbei mit allen Bedenken und Ängsten.
Oh, ich werde es geniessen, in der altehrwürdigen Bibliothek seinen Widerstand zu brechen.

